Posts mit dem Label hinterwald werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label hinterwald werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 9. Juli 2017

teatime auf dem jungenwald

und schon wieder zwei köstliche tees, einen shan-lin-xi und den köstlichen rohen pu'erh von baoputang365 auf dem 37. umsonst und draussen mit freunden verkostet. hier schnell noch das nachgereichte pogramm


ach ja, noch ein paar nachbemerkungen: ich finde es interessant, daß das publikum weder ausdünnt noch überaltert. es ist natürlich schon witzig, wenn man die trifft, die schon beim ersten dabei waren, und ihnen beim altern zusehen darf. die sterblichkeitsrate scheint ja auch nicht so hoch.

alles in allem: gemütlicher abend, mein "blutsbruder" war wohl kurz davor, auf der mitternachtsbühne mit zu jammen, hat sich aber mit allem eingedeckt, was an den abend erinnert. wird wohl langsam zur tradition, da gemeinsam hin zu fahren ;)

Samstag, 13. Mai 2017

der entwurf für's festival 2017

das poster ist noch nicht fertig, aber termin, programm und erster entwurf stehen: am 07. und 08. juli 2017


kleine Bühne
Freitag
20-20.30 Nika&Karambolage (http://nikakarambolage.de/)
21.45-22.30 Oazo (http://oazomusic.com/)

Samstag:
14-17.00 Offene Bühne
18.15-18.45 Himbis (http://diehimbis.de/)
20-20.30 Manuel Sattler&Band (http://www.wohnwahn.de)
21.45-22.30 Joseph Myers (http://www.josephmyers.de/)

Hauptbühne:
Freitag, 7.7.
19.00-20.00 Three Years a Lie (Schulband der Gesamt-/Gemeinschaftschule Dudweiler)
20.30-21.45 The Orange Forrest (https://www.facebook.com/The-Orange-Forest-377954385636631/)
22.30- 00.00 Pure Bug Beauty (https://www.facebook.com/PureBugBeauty/)

Samstag, 8.7.
17.00-18.15 Vincent Klein (http://www.vincentkleinmusic.com/)
18.45-20.00 Blingpoint (http://blingpoint.de/)
20.30-21.45 Blazing Brix (https://www.facebook.com/BlazingBrix/)
22.30-00.00 Southern Caravan Breath (https://www.facebook.com/southerncaravanbreath/)

Nachtbühne:
Freitag:
Rossel Delta Blues Cousins & French Conection
Samstag:
Meh Glick als Vaschdond und Dirt in the Ground (https://www.facebook.com/DirtInTheGround.TomWaitsMusic/)

Donnerstag, 15. September 2016

wadawasaw (means love, man)


ja, ich weiss, das habe ich schon mal gepostet, aber weil die kleine giraffe einen rasta gesehen hat und ihn "Der Weihnachtenmann!" labelte, dachte ich, ich spiel mal mit den "JAH beanie tapes" denselben.

Samstag, 11. Juni 2016

einfach anders drauf

waren die wald & wiesencowboys schon immer.


frag mich nicht, wer spielt. wie ich höre: leider kein ax genrich.

egal, vielleicht sieht man sich ja an einem der drei tage.

ach ja: damit der scherz verstanden wird, vielleicht eine kleine erinnerung an eine frühere arbeit von den snoid studios, die bezug nimmt auf eine regionale sage


die bekannteren beiden herren auf dem poster oben muss ich ja nicht erklären ...


Montag, 6. Juni 2016

zwei shirts für den sommer


das erste festival, mit falscher schreibweise von "sinalco fluor s"


und die 1984er johannisnacht mit all den freunden, mike, volker, stefan, mohla, louis, dirk, alban, jose, bärbel, himbi ... weia, mehr als 30 jahre. wir waren jung. wir hatten spaß. und es bleibt bis heute etwas von dem, was wir damals wagten. grund genug für zwei "memorial"-t-shirts.

Freitag, 23. Oktober 2015

erbarmen! die russen kommen! (80ies style)


so konnte das schon mal aussehen, wenn hinterwäldler in den mittleren 80ern eine kleine gaga attacke verabredeten und bizarre, aber lustige flyer verteilten. das original aus den archiven gezerrt.

Sonntag, 20. September 2015

kein moebius am sonntag

dafür einen funkelnagelneuen snoid studios, der eben in mein postfach trudelte, in farbe!

Samstag, 1. August 2015

drinking tea with alban

mit der freundlichern genehmigung meines "blutsbruders" brad, der so nett war ...

dicke alte männer, seit 40 jahren befreundet, um ein teeschiff versammelt auf einem kleinen familiären umsonst & draussen festival im hinterwald, das mit steve gibbons einen auf der bühne anzubieten hatte, der mit einem minimum an körperlicher bewegung ein maximum an rock'n'rhythm'n'roll entfaltete ... und ein jugendlichss publikum nicht nur zum tanzen brachte sondern auch davon abhielt, ihre handys in die luft zu recken.

Montag, 27. Juli 2015

(und nochmal) vier tage ...

und das 35. umsonst und draussen festival findet im hinterwald statt, also konkret an diesem freitag und am samstag dem 31.07/1.August 2015. 
danke, schrue und danke snoidstudio für das schöne plakat

ich übernehme mal das programm von der hinterwaldfestival-seite, hoffe und bete, daß es mit der mitfahrgelegenheit doch noch klappt und ich samt teeschiff und einer kleinen auswahl leckerer teesorten dort einlaufen kann, ein lauschiger platz auf der wiese wird sich ja wohl finden lassen - also bitte heisses wasser bereit stellen ;-)

Freitag, 19. Juni 2015

30 jahre später


diese platte hätte es besser mal schon vor 30 jahren gegeben, weil die musik es damals schon verdient hätte, auf vinyl gepresst zu werden. die band, sinalco fluor s, eine punk oder - wie man das damals nannte - "new wave" band aus püttlingen/saar blieb so eine "local attraction" aus dem "hinterwald", die mehrere kassetten bei dem damals äußerst regen label "wartungsfrei" veröffentlicht hatte, beiträge auf deren "saarlandsamplern", konzerte in der region absolvierte und es dann irgendwann schaffte, eine aufnahme auf platte zu pressen: klon. aber da hatte volker 7 schon die band verlassen, ein saxophonist seinen part übernommen und ... naja, sagen wir es mal so, bis auf "ohne titel" höre ich sie nur selten.

Sonntag, 12. April 2015

2nd jam @ the waschküche ...

und wieder mal haben sich geistesfunk die waschküche leergeräumt (verdammt, die hätte ich auch putzen sollen ... was macht das denn für einen eindruck, eine ungeputzte und unaufgeräumte waschküche?) und jammen neben einem verbeulten fahrrad ... dem mann mit der halskrause geht es btw. gut und er darf am montag den elvis machen, der das gebäude verlassen hat.


na gut, weil die waschküche alles andere ist,
aus werbetechnischen gründen & als appetizer "die villa"


und wenn ich schon reklame mache, warum nicht noch mal für sinalco fluor s. 
die kannte vor sieben jahren, wenn man damals google befragte, 
auch fast niemand jenseits des hinterwalds ...


und um den sound und die verständlichkeit des clips dieser version
die nicht von mir stammt, ein bißchen zu updaten, hier schnell zwei stücke 
von meinem 98er rip des "Die Großen Hits von Morgen Gestern"-Tapes 
hochgeladen, sicher nicht die soundqualität des von v7  geplanten vinyl-release ...


aber immerhin besser als der bisherige nuschelige rip.

Freitag, 27. März 2015

Sinalco Fluor S EP


volker 7, sänger der "mark I" version dieser wirklich tollen band (was soll ich sagen, das ist nicht nur lokalpatriotismus) läßt gerade in einer begrenzten auflage das frühwerk pressen und hat mir schon mal das cover zukommen lassen.

wenn du mehr über die band wissen willst, es gibt hier einen "tag", bei soundcloud ein paar tracks, die ich zu meinem privaten kleinen "ansset's choice" tape zusammengestellt hatte und vor allem auf den hinterwaldarchiven alles, was ich aus meinem so zerren und der gegenwart zu unterbreiten hätte.

Sonntag, 19. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal VII

Die Maldixsage 

Der Graf von Saarbrücken hatte im Köllertal einst einen gottlosen Jäger namens Maldix. Der ging, wie er das öfter zu tun pflegte, am heiligen Sonntag morgens zur Jagd und befahl den Bauern, die schon in Sonntagskleidung und unterwegs zur Kirche waren, die Jagd als Treiber mitzumachen. Ein alter Bauer bat den Jäger, doch einen anderen Tag zu Jagd wählen, da sie ihrer Sonntagspflicht genügen wollten. 

Als Antwort versetzte er dem alten Mann einen Schlag mit dem Hirschfänger in Gesicht. In diesem Moment erhob sich ein gewaltiger Sturm, so heisst es, ein riesengrosses Wildschwein kam aus dem Wald hervorgeschossen, nahm den gottlosen Jäger auf den Rücken und sauste wie der Wind davon. 
Eine andere Fassung dieser Sage erzählten sich unsere Ahnen in den Spinn- und Maistuben (Maistuben waren die Wohnräume, in denen sich die Herrschaft, der Bauer und sein Gesinde an langen Winterabenden zum gemütlichen Plausch zusammenfanden und ihre Besucher empfingen. Man fand sich ein und beim Surren der Spinnräder und eiligem Geklapper der Strick- und Häckelnadeln erzählte man sich die Neuigkeiten aus dem Köllertal. 
Unter den Maileuten befanden sich auch fast immer ein paar alte Leute, die Legenden erzählten und ihre Gruselgeschichten an den Mann oder die Frau brachten, auch wenn sie es dabei mit der Wahrheit nicht immer so genau nahmen. Von ihren Geschichten blieben die vom Vetter Pitt oder Schorsch oder Base Bärbel der Jugend und dem Gesinde unvergesslich, Anekdoten, die sich von Geschlecht zu Geschlecht vererbten, und z.T. noch heute geläufig sind.
Hier war die Geschichte vom wilden Jäger Maldix zuhause.

Samstag, 18. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal VI

Das Aufstieg und Ende der Preussen 
Als unsere Heimat an die Preussen fiel, wurde dieses Preussen gerade von König Friedrich Wilhelm dem III. von Hohenzollern und dessen Gemahlin, Königin Luise von Preussen regiert. Friedrich Wilhelm wurde 1770 geboren und regierte Preussen von 1797 bis 1840. Er hatte 1793 die Königin Luise von Preussen geheiratet, die das Haupt der Antifranzösischen Partei am königlichen Hof war und als Vorbild des deutschen Frauentums galt.
Ihr zum Gedenken gründete nach ihrem Tode ihr Gemahl im Jahre 1814 den Luisenorden, der 1850 und 1865 erneuert wurde, so dass daraus ein Zweiklassen-Damenorden entwickelte, in dem sich deutsche Frauen in Krieg und Frieden besondere Verdienste erwarben. Sie war schliesslich die Mutter des Königs Friedrich Wilhelm IV., dessen Bruder Wilhelm der I. 1871 in Paris zum deutschen Kaiser gewählt werden sollte.

Freitag, 17. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal V

Die Auswanderer im 18. Jahrhundert

Durch die intensive Forschungsarbeit familiengeschichtlicher Art des Prof. Karl Waldner, Homburg, sind uns eine Anzahl von Familien aus dem Köllertal namentlich bekannt, die in den Jahren 1782 bis 1786 nach Galizien, in den Banat, nach Siebenbürgen, nach Ungarn und in das Sudetenland auswanderten.

Püttlingen 143 Personen namentlich bekannt
Nieder- und Obersalbach 22
Köllertal 6
Kölln 14
Etzenhofen 14
Sellerbach 1
Neuhaus 12

Die "Weissen Mönche von Wacedonien"

Dem Kloster zu Wacedonien, Wadgassen, von dem bereits die Rede war, und dem Mut der unerschrockenen Glaubensboten, die dort wohnten, sei ein weiteres Kapitel gewidmet, weil besonders wir Köllertalern ihnen mehr schulden, als wir ahnen können.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal IV

Rechtsschutzverein und Gewerkschaften

Als nach dem Bergarbeiterstreik im Jahr 1889 sich die Arbeitszeit allmählich normalisierte und auf achteinhalb Stunden festgesetzt worden war, und die Umgangsformen zwischen den königlich preussischen Grubenbeamten und den Bergleuten etwas erträglicher geworden waren, gründete man auf dem Bildstock den Rechtsschutzverein, die erste gewerkschaftliche Berufsorganisation an der Saar. 

Als 1. Vorsitzender wurde der Bergmann Johan Warken gewählt, der unverzüglich mit dem Bau eines Gewerkschaftshauses auf dem Bildstock begann, wozu jedes Mitglied eine bestimmte Anzahl roter Ziegelsteine stiftete und zur Baustelle schaffte. Man bedenke den Gemeinschaftsinn, von dem die Bergleute dmals durchdrungen gewesen sein müssen, aus dem ganzen Saarland Bausteine nach Bildstock zu bringen und das erste Gewerkschaftshaus in Gemeinschaftsarbeit zu errichten.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal III

Die herrscherlose Zeit im Saarland 
Vorher erlebte das Saarland eine herrscherlose Zeit, die z. T. in den Geschichtsbüchern recht schauerlich geschildert wird. 
Nach dem Einzug der französischen Truppen wurden die fürstlichen Schlösser und das Kirchengut beschlagnahmt, die bewegliche Ausstattung abtransportiert und eine Reihe fürstlicher Beamter vorübergehend festgenommen. Ja es wurden sogar zwei Bürger aus Güdingen und Bübingen in Saarbrücken öffentlich guillotiniert, weil sie der Spionage zu Gunsten der preussischen Truppen bezichtigt worden waren. 
Diese standen jedoch nur für sieben Wochen bei Dudweiler und auf dem Halberg, ohne nach Saarbrücken vorzustossen. Am 17. November 1793 zogen sich die Preussen in die Pfalz zurück.
Inzwischen war die Grafschaft Saarbrücken der Aufsicht französischer Kommissare der Distriktverwaltung Saarlouis unterstellt worden. Diese Kommissare nutzten selbstverständlich die Gelegenheit, und so wurden alle beweglichen Sachen "requiriert" und weggeschafft. 

Dienstag, 14. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal II

Die Verfassung des Saarbrücker Landes

Sie beruhte im wesentlichen auf drei Säulen, der Gerichtsherrschaft, der Grundherrschaft und der Leibherrschaft. Das Charakteristische der Saarbrücker Grafschaft bestand nun darin, dass der Fürst fast überall alleiniger Grund- und Leibherr sowie oberster Richter war.

Als oberstem Gerichtsherren unterstanden ihm seit Jahrhunderten die mittlere und obere Gerichtsbarkeit. Dies galt sowohl für Strafsachen als auch für die bürgerliche Rechtssprechung. Nur die niedere Gerichtsbarkeit, d.h. die Verhängung von Polizeistrafen war örtlich gebunden und wurde vom "Meier", dem Bürgermeister ausgeübt. 

Als Grundherr beanspruchte der Fürst von allen abhängigen Bauerngütern, wie schon erwähnt, die Abgabe an Frucht, Geld und Tieren. Diese Abgaben wurden "Fruchtschaft", "Schafftgeld" oder auch nur "Schafft" genannt. Die Bauerngüter hiessen im Saarbrücker Land, nach den Schafftzetteln, die erhalten blieben, "Vogteien".


Montag, 13. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal I

vor in etwa einem jahr habe ich versprochen, daß ich hier die kleine grüne kladde von meinem großvater sylvester, seiner "geschichten aus dem köllertal" (er nennt sie "Geschichte des Köllertals"), so veröffentliche, wie er sie auf diese din a 5 blätter getippt hat, die ich in den späten 80ern in den ersten computer hackte, der über ein betriebssystem verfügte, dessen daten auch ein pc lesen konnte, einen spectravideo sx, um genau zu sein. da es keinen grund mehr gibt, die sachen nicht zu veröffentlichen, fange ich heute damit an.


das vorwort habe ich ja in der post damals schon veröffentlicht, kannst du dort nachlesen, wenn es dich interessiert, das hier und die nächsten sechs posts werden ausschließlich seinen originalen text, so wie er auf meiner compuserve homepage schon mal zur verfügung stand.

Geschichtliches über das Köllertal 
über die Bedeutung des Wortes "Köllertal", sowie auch des Wortes "Kölln", dem Mittelpunkt der Gemeinde Köllerbach gehen die Ansichten auseinander. Einerseits leitet man das Wort vom lateinischen "colonia" ab, dem Begriff für eine Besiedelung zur Römerzeit. Eine andere Version geht dahin, dass das Köllertal schon zur Zeit der Kelten bewohnt gewesen sein müsste und sich das Wort Köllertal von Colredal herleite und keltischen Ursprungs sei.
Nach der Meinung des Heimatforschers Dr. Vox bedeute "col" im Keltisch gross, "re" bedeute Wasser, und man geht bei (so Dr. Vox) dieser Auslegung auf das griechische "reomai" zurück. Diese Auffassung wird auch von den Heimatforschern des Köllertales, dem Magister und Lehrer Josef Gillet und dem jetzt im Ruhestand lebenden evangelischen Pfarrers Karl Rug vertreten. (Anm.: 1969)
Beide sind der Meinung, dass Funde, die nachweisbar auf die Steinzeit zurückweisen wie die Steinbeilfunde auf dem Sellerbacher Feld, bestätigen, dass sich in den Jahren 5000 - 3000 vor Christus schon Steinzeitmenschen hier im Köllertal aufgehalten haben müssen. Allerdings kann nur auf Höhlenbewohner geschlossen werden, die sich von der Jagd ernährten und die Wildfährten verfolgten. Von einer festen Ansiedlung kann wohl nicht die Rede sein.